Modul 05
TRAININGSMATERIAL FÜR DIE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG IM LANDTRANSPORTSEKTOR
Gefährdungsfaktoren diverser physikalischer Auswirkungen
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- 06.01 - Arten von Gefährdungsfaktoren diverser physikalischer Effekte
- 06.02 - Lärm
- 06.02.01 - Gefährdungsfaktoren
- 06.02.02 - Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit
- 06.02.03 - Sicherheitsmaßnahmen
- 06.03 - Ganzkörpervibration
- 06.03.01 - Gefährdungsfaktoren
- 06.03.02 - Sicherheitsmaßnahmen
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Kurzbeschreibung des Kapitels
In diesem Kapitel werden typische physikalische Gefährdungsfaktoren, denen ein Fahrer einer Transportfirma ausgesetzt ist, vorgestellt und untersucht.
Die Ziele dieses Kapitels:
- Die Merkmale typischer physikalischer Gefährdungsfaktoren, denen ein Fahrer einer Transportfirma ausgesetzt ist, zu unterscheiden;
- Beispiele geben und erklären wie die Gefährdungen sich äußern bzw. zeigen;
- Empfehlungen zum Thema Arbeitssicherheitsmaßnahmen geben.
Das Material das in diesem Kapitel vorgestellt wird, soll Ang16DD580191,16DD580193rn und Firmeninhabern bei der Identifikation von Gefährdungsfaktoren, Prävention und Sicherheitsmaßnahmen helfen und dahingehende Empfehlungen aussprechen.
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M05.06.01
Arten von Gefährdungsfaktoren diverser physikalischer Effekte
Die folgenden Gefährdungsfaktoren physikalischer Auswirkungen sind typisch für einen Arbeitsplatz eines Fahrers einer Transportfirma:
- Lärm;
- Ganzkörpervibrationen;
- Handvibrationen;
- Ultrawellen;
- Nicht-Ionisierende Strahlung;
- Ionisierende Strahlung;
- Elektromagnetische Felder;
- Arbeiten in Über- oder Unterdruck;
- Gefährdung des Ertrinkens.
Wir werden die typischen Gefährdungsfaktoren physikalischer Auswirkungen im Detail untersuchen.
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M05.06.02
Lärm
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M05.06.02.01
Gefährdungsfaktoren
Lärm ist einer häufigsten Gefährdungsfaktoren im Transportsektor. Lärm kann der Grund für Unfälle und Stress sein und zusammen mit anderen Gefährdungen zu negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit führen.
Der Grad des Lärms hängt zuerst einmal von der Intensität und der Dauer des Lärms ab.
Die erlaubten Grenzwerte von akustischem Lärm in Lebens- und Arbeitsumgebungen sind in der Hygienenorm HN 33-1:2003 geregelt.
Lärmpegel in Lebens- und Arbeitsumgebungen werden gemessen und die Resultate mit den erlaubten Werten verglichen.
Bei der Beurteilung von Lärm sollte das folgende untersucht und identifiziert werden:
- Ist der Fahrer Lärm ausgesetzt, welcher dem Gehör schadet (der gemessene Wert liegt über 87 dB(A))?
- Wie hoch ist die Dauer der Arbeit bei einem durchschnittlichen Lärmpegel von (80 dB(A))?
- Wird Arbeit in lauten Bereichen verrichtet (gemessener Wert überschreitet 85 dB(A))?
- Werden Lärmsenkungsmaßnahmen kontrolliert?
- Werden regelmäßige Gesundheitschecks durchgeführt?
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M05.06.02.02
Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit
Hohe Lärmpegel haben negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Arbeitseffizienz. Wenn der Lärmpegel nicht kontrolliert wird oder der Angestellte keinen Gehörschutz benutzt, kann seine Gesundheit negativ beeinflusst werden, zuerst das Gehör und auch andere Gesundheitsprobleme die nicht mit dem Gehör in Zusammenhang stehen.
Negative Auswirkungen auf das Gehör:
- Hörschäden resultieren aus genügender Dauer von Lärm und können chronisch werden und unumkehrbare Gesundheitsschäden auslösen (könnte als Berufskrankheit anerkannt werden);
- Akute Hörschäden resultierend aus hohen Lärmimpulsen (Kurzzeitbelastungen von über 140 dB).
#top
Auswirkungen ohne Bezug auf das Gehör:
- Erhöhtes Unfallrisiko resultierend aus dem Überhören von Warnsignalen; schreckhafte Reaktion;
- Schlechte Leistungen, speziell in Berufen die mentale Fähigkeiten, wie Konzentration, Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen benötigt;
- Verbalkommunikationshindernisse;
- Stress (Zorn, schlechte Laune);
- Lärm von 90-100 dB beeinträchtigt die Sicht, verändert den Atemrhythmus, Puls, erhöht den Blutdruck.
Der erlaubte Lärmpegel in Litauen wird von der Hygienenorm HN 33-1: 2003 “Akustischer Lärm” geregelt. Erlaubte Pegel in Wohnungs- und Arbeitsumgebung. Allgemeine Anforderungen für Messmethoden genehmigt von No.V-520 am 3.September 2003.
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M05.06.02.03
Sicherheitsmaßnahmen
Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen werden empfohlen um die Auswirkungen durch Lärm zu vermeiden:
- Wählen Sie geräuschlose Arbeitsgeräte (benutzen Sie leisere Fahrzeuge) und Abläufe (Lärmausstoß, Geräuschdatenblatt);
- Reduzieren Sie die Geräuschverteilung in Räumlichkeiten indem Sie Lärmschutz installieren;
- Benutzen Sie technische Schutzausrüstung an der Geräuschquelle, in lärmbelasteten Zonen und Arbeitsplätzen, z.B. Kapseln, Auspufftöpfen, Abteilungen, geräuschmindernde Kabinen;
- Bereiten Sie geräuschmindernde Programme vor und führen Sie sie in Ihrer Firma ein;
- Benutzen Sie Schutzausrüstung und Gehörschutzmaßnahmen;
- Führen Sie Hörtests durch (regelmäßige Gesundheits-Checkups);
- Kennzeichnen Sie Lärmzonen;
- Setzen Sie akustische Signalverfahren, Warnsignale und Notfallanzeigen durch; verbessern Sie die Alarmabläufe.
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M05.06.03
Ganzkörpervibration
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M05.06.03.01
Gefährdungsfaktoren
Ganzkörpervibrationen werden normalerweise in Fahrzeugen und während der Arbeit mit mobilen Arbeitsgeräten (Bagger etc.) erlebt. Sie wird verursacht von unebenen Straßen und von unausgewogenen Maschineneinsätzen.
Bei der Beurteilung von Ganzkörpervibrationen sollte das folgende inspiziert und identifiziert werden:
- Wird eine potentiell geringe Vibr#topn bei der Fahrzeugauswahl und dem Fahrzeugdesign in Betracht gezogen?
Die negativen Auswirkungen von Ganzkörpervibrationen auf die menschliche Gesundheit drücken sich folgendermaßen aus:
- Schlechte Gesundheit, Rückgratbelastung;
- Potentielle nachteilige Auswirkungen auf das Verdauungssystem oder Schwangerschaft;
- Erschwerte Aktivitäten der Angestellten und negativer Einfluss auf Arbeit die Konzentration erfordert.
The allowable values of vibration in Lithuania are regulated by Hygiene Norm HN 51:2003 Whole-body vibration: allowable maximal values and measuring requirements in workplaces approved by the Decree No. V-585 of 15 June, 2005
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M05.06.03.02
Sicherheitsmaßnahmen
Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen werden empfohlen um die Auswirkungen durch Ganzkörpervibrationen zu vermeiden:
- Reduzieren oder entfernen Sie Straßenunebenheiten;
- Benutzen Sie Fahrzeuge mit erlaubtem Vibrationswert;
- Beschaffen Sie vibrationsgeschützte Sitze und Kabinen für die Fahrzeuge;
- Reparieren Sie die Stoßdämpfer des Fahrzeugs, die Sitzdämpfungen und die Federn;
- Arrangieren Sie die Arbeit so, dass die Vibrationen auf die einzelnen Fahrer so gering wie möglich ist (z.B. lassen Sie die Fahrer rotieren).
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