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Modul 07
TRAININGSMATERIAL FÜR DIE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG BEI ARBEITEN IM STRASSENBEREICH
Materialien
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M07.05.01 Asphalt
Asphaltarbeiten umfassen verschiedene Methoden Straßenasphalt und Gussasphalt zu verlegen/aufzubringen, Dächer abzudichten und Isolierungen von Brücken sowie Feuchtigkeitsschutz von Gebäuden mit Bitumenprodukten aufzubringen. Wenn die Inhaltsstoffe des Asphaltmaterials Sicherheits- oder Gesundheitsprobleme verursachen, muss das Material durch ein weniger gefährliches ersetzt werden. Für die Arbeiten mit Asphalt- und Bitumenmaterialien müssen Betriebsanweisungen erstellt und entsprechend bekannt gemacht werden.
Risikofaktoren
- Asphaltdämpfe
- Hautkontakt
Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit
- Hautkontakt kann Ekzeme (Ausschläge) verursachen
- Asphaltdämpfe verursachen normalerweise Augen- und Atemwegsreizungen
- Heißer Asphalt kann schwerwiegende Hautverbrennungen verursachen
Sicherheitsmaßnahmen
- Arbeiten mit Asphalt dürfen nur von Personen mit entsprechender Ausbildung ausgeführt werden
- Vermeiden Sie es, Bitumenprodukte zu versprühen, oder atomization/carburetion mit Klebstoffen/Zementen, die organische Lösungsmittel enthalten
- Immer mit so niedriger Temperatur arbeiten, wie möglich, um die Dämpfe zu reduzieren. Die Maximaltemperaturen beachten.
- Verwenden Sie Atemschutz und andere PSA (d.h. Handschuhe und langärmelige Hemden), wenn notwendig
- Waschmöglichkeiten und Wasser sollten immer vorhanden sein
- Versuchen Sie gegen die Windrichtung zu arbeiten, wenn dies möglich ist
- Benutzen Sie eine Belüftung für Pflastermaschinen
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M07.05.02 Kieselerde
Eine Anzahl von Straßenreparatur- oder Baustäuben (z.B. Beton und Stein) enthält Kieselerde. Belastung durch Kieselerde kann auftreten während:
- Sandstrahlen
- Steinbohrungen
- Betonbohren und -schleifen
Risikofaktoren
- Langfristige Belastung durch Kieselerde führt zu Lungenkrankheiten (Silikose) und erhöht das Krebsrisiko.
Sicherheitsmaßnahmen
- Verwendung von Belüftungen und Wassersprengen, um den Luftstaub zu reduzieren
- Verwendung von Atemschutzgeräten für Giftstoffe
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M07.05.03 Nasser Beton
Risikofaktoren
- Kontakt mit nassem Beton kann Hautentzündungen und -verbrennungen verursachen. Die Hautentzündung kann entweder eine Reizung durch Chemikalien im Beton oder eine allergische Reaktion sein.
Sicherheitsmaßnahmen
Arbeiter an Dienstleistungen an der Straße müssen:
- persönliche Schutzausrüstung tragen ( d.h. langärmelige oder Stulpenhandschuhe, Stiefel, Augenschutz, usw.)
- ihre Schutzstiefel von Beton sauber halten
- sofort ihre Handschuhe oder Stiefel wechseln, wenn sie innen kontaminiert wurden
- ihre Hände mit sauberem Wasser (mit Hilfe einer pH-neutralen Seife) waschen
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M07.05.04 Blei
Blei kann in Farben bei Brückenrenovierungen gefunden werden. Bleistaub und -dämpfe können in den menschlichem Körper durch Inhalation oder Verschlucken bei Sandstrahl-, Schweiß- und Trennarbeiten gelangen. Arbeiter können Bleistaub auf ihrer Kleidung nach Hause tragen und so ihre Familien belasten.
Risikofaktoren
- Blei kann Schäden am Nervensystem und den Fortpflanzungsorganen verursachen.
Sicherheitsmaßnahmen
Arbeiter müssen bei Straßenausbesserungsarbeiten daran denken:
- Vor Trenn- oder Schweißarbeiten die Farbe zu entfernen
- Den richtigen Atemschutz tragen
- Vor dem Essen, Rauchen oder Trinken Gesicht und Hände zu waschen
- Vor dem Verlassen der Arbeitsstelle zu duschen und die Kleidung zu wechseln
- Regelmäßig ärztliche Untersuchungen (d.h. Blutproben usw.) durchführen zu lassen
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M07.05.05 Andere Gesundheitsrisiken
Andere Gefahrstoffe umfassen verbreitete Substanzen, wie Lösungsmittel und Kohlenmonoxid (CO), oder speziellere Produkte, wie Dichtungsmassen und Farben.
Sicherheitsmaßnahmen
Arbeiter müssen:
- Die Sicherheitsdatenblätter vor Verwendung eines Produktes lesen
- Versuchen, ihre Gefahrenexposition so stark wie möglich zu begrenzen
- Sich in Gegenwindrichtung zur Gefahrstoffquelle aufhalten
- Sich vergewissern, dass Präventionsmaßnahmen (z.B. Ventilatoren) funktionieren
- Persönliche Schutzausrüstung (z.B. Atemschutz und Hautbedeckungen) tragen
- Gesundheitsbeschwerden unverzüglich ihren Vorgesetzten melden.
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