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Modul 09
TRAININGSMATERIAL FÜR DIE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG IN HOTELS UND RESTAURANTS
Chemische Gefährdungen
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Dieses Kapitel behandelt und untersucht chemische Risikofaktoren, denen Beschäftigte die chemische Substanzen und Präparate an ihrem Arbeitsplatz benutzen, ausgesetzt sind (siehe: M09.01.02; M09.01.03) Arbeitsplatzbeschreibungen in Hotels und Restaurants):
Ziele dieses Kapitels sind:
- Die Definition gefährlicher chemischer Substanzen
- Die Untersuchung ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit
- Die Vorstellung von Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung negativer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit
Die Informationen in diesem Kapitel sollen dem Leitungspersonal bei der Bestimmung der chemischen Risikofaktoren in Hotels und Restaurants helfen, bei der Beurteilung besonderer Situationen sowie bei dem Einsatz präventiver Maßnahmen zur Verhinderung oder Minimierung des Risikos.
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M09.04.01 Gesundheitsgefährdende chemische Substanzen
Gesundheitsgefährdende chemische Substanzen sind Substanzen die in den menschlichen Organismus gelangen durch:
- Luftwege
- Verdauungssysteme
- Haut
Und negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben.
Gesundheitsgefährdende chemische Substanzen können auftreten in Form von:
- Flüssigkeiten
- Gas
- Dämpfen
- Aerosolen
- Tabakrauch.
Ausgehend von den Tätigkeiten in Hotels und Restaurants, den benutzen Arbeitsgeräten und der Ausstattung (siehe: M09.01.02; M09.01.03), werden wir sehen, dass Küchenhilfen, Zimmerpersonal und Reinigungskräfte am ehesten chemikalischen Risiken ausgesetzt sind wen sie folgendes benutzen:
- Unterschiedliche Reinigungssubstanzen (für Böden, Wände, Fenster, Möbel)
- Desinfektionsflüssigkeiten
- Geruchsverbesserer
- Bleicher
- Waschmittel.
Küchenpersonal in Restaurants ist gefährlichen Substanzen während des Kochprozesses ausgesetzt:
- Kochdämpfe
- Dämpfe von kochendem Öl
- Kohlendioxid (Zapfanlagen)
Bedienungspersonal in Restaurants ist ausgesetzt:
Das folgende sollte bedacht und umgesetzt werden bei der Beurteilung chemischer Risiken
- Chemische Sunstanzen und Präparate die von Beschäftigten genutzt werden
- Schädliche Substanzen, die im Arbeitsprozess entstehen können
- Alle genutzten Substanzen sollten in einer Liste registriert werden.
Basierend auf dieser Liste sollte folgendes festgelegt werden (Der Arbeitgeber sollte die Sicherheitshinweise der Hersteller oder Händler zu Substanzen oder Präparaten nutzen):
- Die Charakteristiken von Substanzen und Gebinden
- Die Zusammensetzung der Substanzen
- Die Beurteilung basiert auf der Klassifizierung und Kennzeichnung der Substanzen. Werden Wirkungen wie ‘akut toxisch’, ‘hautreizend’, ‚schleimhautreizend’ und ‚Möglichkeit genetischer Veränderungen’ einbezogen?
- Zweck und Anwendungsformen
- Art des Risikos/der Wirkung bei Haut- oder Luftkontakt
- Spezifische Schutzausrüstung: Ersatzmittel, technische oder organisatorische Vorkehrungen.
Auf den obigen Kenntnissen basierend sollten chemische Substanzen überprüft und die Sicherheitsvorkehrungen bei ihrer Abwendung kontrolliert werden.
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M09.04.02 Auswirkungen schädlicher chemischer Sunstanzen auf dei menschliche Gesundheit
Die Auswirkungen schädlicher chemischer Substanzen hängen ab von:
- Konzentration
- Toxizität
- Der Aufnahme in den menschlichen Körper.
Bezogen auf den Wirkungsgrad werden schädliche chemische Substanzen wie folgt eingeteilt in:
- Akut gefährdende schädliche chemische Substanzen
- Chronisch gefährdende schädliche chemische Substanzen.
Chemische Substanzen haben unterschiedliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, abhängig von seinem Immunsysteme und der Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichen Allergenen
Die am häufigsten festzustellenden Auswirkungen sind Atemprobleme und Hautallergien:
- Akute Rhinitis
- Husten
- Atemlosigkeit, Bronchialspasmen
- Tränende Augen
- Entzündete Augen, rote Augen
- Trockene Haut, aufgeplatzte Haut, wunde Stellen und/oder Rötungen
- Verschiedenste Ausschläge.
Wenn eines dieser Symptome auftritt sollte der Kontakt mit schädlichen Substanzen sofort abgebrochen werden (u.a. durch Händewaschen, Augenspülung, Verlassen und Lüften von Räumlichkeiten in denen die chemische Substanz benutzt wurde)
Symptome können jedoch auch erst mehrere Stunden nach dem Kontakt auftreten. Von daher kann manchmal ein direkter Zusammenhang zwischen dem Arbeitsvorgang und der benutzten chemischen Substanz nicht festgestellt werden. Wenn allergische Reaktionen sich während des Wochenendes abschwächen oder verschwinden und während der Arbeitszeit wieder auftreten, kann das eine allergische Reaktion auf die Anwendung chemischer Substanzen im Arbeitsprozess sein.
Die Toxizität chemischer Substanzen wird nach den sogenannten R-Sätzen eingeschätzt.
Die Art des R-Satzes wird durch den Buchstaben R und einen Zahlencode angegeben, der die Toxizität einer gefährlichen Substanz anzeigt. Wenn die Substanz mehrere Auswirkungen hat, ist der Risiko-Satz mit mehreren Zahlencodes versehen (z.B. R28/27/48)
Die Toxizität gefährlicher Substanzen wird wie folgt klassifiziert
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Grad der Toxizität einer chemischen Substanz oder Präparates
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Gefahren-Symbol
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Gefahren-Bezeichnung
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Risiko-Satz
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Kurzbeschreibung
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Sehr giftige Substanzen und Präparate
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T+
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Sehr giftig
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R28
R27
R26
R39
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- Sehr giftig beim Verschlucken
- Sehr giftig bei Berührung mit der Haut
- Sehr giftig beim Einatmen
- Ernste Gefahr irreversiblen Schadens
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Giftige Substanzen und Präparate
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T
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Giftig
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R25
R24
R23
R39
R48
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- Giftig beim Verschlucken
- Giftig bei Berührung mit der Haut
- Giftig beim Einatmen
- Ernste Gefahr irreversiblen Schadens
- Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition
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Gesundheitsschädliche Substanzen und Präparate
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Xn
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Gesundheitsschädlich
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R22
R21
R20
R65
R40
R48
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- Gesundheitsschädlich beim Verschlucken
- Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut
- Gesundheitsschädlich beim Einatmen
- Gesundheitsschäd-lich: kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen
- Verdacht auf krebserregende Wirkung
- Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition
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Ätzende Substanzen und Präparate
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C
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Ätzend
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R35
R34
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- Verursacht schwere Verätzungen
- Verursacht Verätzungen
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Reizende Substanzen und Präparate
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Xi
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Reizend
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R38
R36
R41
R37
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- Reizt die Haut
- Reizt die Augen
- Gefahr ernster Augenschäden
- Reizt die Atmungsorgane
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Gesundheitsschädliche Substanzen und Präparate
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Xn
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Gesundheitsschädlich
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R42
R43
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- Sensibilisierung durch Einatmung möglich
- Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich
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Krebserregen-de Substanzen und Präparate
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T
Xn
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Giftig
Gesundheitsschädlich
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R45
R49
R40
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- Kann Krebs erzeugen
- Kann Krebs erzeugen beim Einatmen
- Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
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Krebserzeugende Stoffe und Präparate
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T
Xn
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Giftig
Gesundheitsschädlich
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R46
R40
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- Kann vererbbare Schäden verursachen
- Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
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Erbgutverän-dernde Stoffe und Präparate
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T
Xn
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Giftig
Gesundheitsschädlich
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R60
R61
R62
R63
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- Kann die Fortpflanzungsfähig-keit beeinträchtigen
- Kann das Kind im Mutterleib schädigen
- Kann möglicherweise die Fortpflanzung beeinträchtigen
- Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen
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M09.04.03 Sicherheitsmaßnahmen beim Arbeiten mit chemischen Sunstanzen
Beschäftigte (Reinigungs-, Zimmerkräfte und Küchenhilfen), die chemische Substanzen benutzen müssen über ihre Gefahren, die Art des Risikos und obligatorische Sicherheitsmaßnahmen Bescheid wissen. Üblicherweise sind diese Hinweise im Sicherheitsblatt (D14) oder auf dem Etikett der Verpackung angegeben.

Um Risiken im Zusammenhang mit chemischen Substanzen zu vermeiden, ist es ratsam nachstehende Regeln zu befolgen:
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Lesen Sie die Anweisungen auf dem Etikett und befolgen Sie diese |
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Finden sie heraus, woher Sie Informationen zur sicheren Handhabung chemischer Substanzen bekommen können und tragen Sie Schutzkleidung |
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Stellen sie sicher dass Sie erste Hilfe leisten können wenn chemische Substanzen in die Atemwege, auf Schleimhäute oder auf die Haut gelangen |
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Gießen Sie niemals chemische Substanzen in Behältnisse, die dafür nicht vorgesehen sind, wie z.B. Trinkflaschen |
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Lagern Sie chemische Sunstanzen niemals in Behältnissen ohne Bezeichnung |
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Mischen Sie keine chemischen Substanzen, dass könnte gefährlich sein |
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Informieren Sie die Vorgesetzten über den Ausfall von Anlagen, Verschütten chemischer Substanzen oder beschädigte Behältnisse |
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Beachten Sie immer die Regeln. Lernen Sie, sicher zu arbeiten |
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Beim Bemerken eines Fehlers sofort den Vorgesetzten verständigen |
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Benutzen Sie nur Produkte, die sie einschätzen können und die hinsichtlich gefährlicher Substanzen geprüft sind |
Wenn chemische Substanzen festgestellt sind oder eine Person allergische Reaktionen zeigt, sollte der Beschäftigte Kontakt mit allergenen Substanzen meiden. Wenn möglich sollten folgendes gemacht werden:
- Persönliche Schutzausrüstung benutzen
- Kontrollieren Sie die Dauer der Arbeit mit allergenen Substanzen um die Wirkung chemischer Substanzen zu mindern
Um eine negative Wirkung chemischer Substanzen zu vermeiden oder zu verhüten, sollte folgendes gemacht werden:
- Ausreichende Belüftung
- Mechanische Belüftung in allen Räumlichkeiten, in denen Rauch und Öldämpfe entstehen (über Grillöfen, Herden und Pfannen); Zugluft sollte vermieden werden
- Regelmäßige Wartung von Belüftungsabdeckungen und filtern um eine effiziente Lüftung durch mechanische Ventilationssysteme zu sichern
- Öl sollte nur bei Bedarf und nicht kontinuierlich erhitzt werden
- Öl sollte ausgetauscht und häufig kontrolliert werden
- Notalarmsysteme sollten in Kellern und Lagerräumlichkeiten, in denen Kohlensäure lagert wird, installiert werden.
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M09.04.04 Kennzeichnung schädlicher Substanzen
Beschäftigte die mit chemischen Substanzen oder Vorgängen irgendwelcher Art in Berührung kommen, sollten nicht nur die Warnhinweise sondern auch die Kennzeichnung der Toxizitätssymbole auf den Etiketten der Verpackungen chemischer Substanzen kennen:
- Xi (Reizend) - Reizende Chemische Substanzen reizen die Haut, Augen und Luftwege, wie z.B. Reinigungs- und Düngemittel.
- Xn (Gesundheitsschädlich) Substanzen, die bei Einatmen, Hautkontakt oder schlucken gesundheitsschädlich sind, wie Reiniger, Farbe. Solche Substanzen sollten nur mit Handschuhen berührt und direkter Kontakt vermieden werden
- C (Ätzend) Ätzende Substanzen wie Abwässer, Reinigungsmittel, Waschmittel für Spülmaschinen, starke Reiniger sollten nur mit Handschuhen berührt und direkter Kontakt vermieden werden.
- F (Leichtentzündlich) Produkte in Sprühbehältnissen sind leicht entzündlich und sollten nicht in der Nähe von offenen Flammen oder Hitzequellen gelagert/benutzt werden.
- F+ (Hochentzündlich) Hochentzündliche Substanzen müssen vor direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturen von mehr als 50 Grad Celsius geschützt werden. Es ist verboten, sie in offene Flammen oder auf heiße Flächen zu sprühen. Sie müssen von Entzündungsquellen ferngehalten werden.
- T (Giftig) Substanzen mit dieser Markierung sind sehr gesundheitsschädlich bei Einatmen, Hautkontakt, Schlucken.
- T+ (Sehr Giftig) Substanzen und Präparate mit dieser Kennzeichnung bergen die Gefahr irreversibler Schädigungen. Sie werden als krebserregend und gefährlich für die Zeugungsfähigkeit klassifiziert und können Schäden des Erbgutes verursachen.
- O (Brandfördernd) Können mit oder ohne Luftkontakt explosiv sein.
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reizend |
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gesundheitsschädlich |
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ätzend |
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leichtentzündlich
entzündlich |
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hochentzündlich |
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giftig |
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sehr giftig |
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brandfördernd |
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M09.04.05 Tabakrauch am Arbeitsplatz, Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Sicherheitsmaßnahmen
Dieser Bereich handelt von Tabakrauch und Gefahren durch passives Rauchen.
Aufsichtspersonal, Barkeeper, Kellner und Hilfskräfte die in Bars, Restaurants, Cafes oder anderen Serviceeinrichtungen arbeiten, verbringen eine Menge Zeit an Orten mit Tabakrauch verschmutzter Luft. Das Gefährdungsrisiko hängt von der Konzentration des Rauches in der Luft sowie von der in solcher Umgebung verbrachten Zeit ab. Tests haben erbracht, dass Passivrauchen dem Konsum von 1 bis 2 Zigaretten entspricht.
Passivrauchen über einen längeren Zeitraum kann verschiedene Krankheiten hervorrufen. Kinder sind dabei besonders gefährdet.
Atmung von rauchgeschwängerter Luft:
- Schnelleres Ermüden
- Verschlechterter Gesundheitszustand
- Reduzierte Arbeitseffizienz
- Ruft Irritationen der Augenmembran und Atemwege von sensiblen oder kranken Personen hervor, kann Migräne, Bronchitis, Asthma und Angina Pectoris auslösen
- Auslösung von Allergien
Die oben genannten Faktoren erhöhen das Unfallpotenzial am Arbeitsplatz.
Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, das keine Belüftung in der Lage ist, die gefährlichen Komponenten des Rauchs einer brennenden Zigarette zu entfernen. Therefore, mechanical ventilation systems in bars, cafes, restaurants and other premises where customers are served is only an auxiliary measure protecting employees from the harmful effect of tobacco smoke exposure.
Die einzige Möglichkeit um Angestellte und Kunden vor den gefährlichen Auswirkungen von Tabakrauch zu bewahren, besteht darin, das Rauchen in Bars und Restaurants zu unterlassen.
Several countries have already solved the problem implementing a very progressive measure recommended by World Health Organisation and banned smoking in bars, restaurants and other premises designated for serving customers. The ban came into effect in Ireland, Italy, Malta, Norway, Sweden and several states of the USA. Public opinion polls were carried out in the countries planning to introduce the ban for smoking. 47% of Norwegians supported the ban (a year later the percentage of supporters reached 58%), 59% in Ireland, in Sweden 85% supported banning of smoking in restaurants and 77% supported banning of smoking in bars and clubs.
The research showed that the positive effect of the smoking ban was felt rather soon. After three months of the ban in New York the amount of cotinine, the main metabolite of nicotine in plasma, in the blood of employees working in bars, restaurants and cafes, which is the main metabolite of nicotine in plasma, reduced by 85%. Out of 74% of employees complaining of respiratory disorders, the symptoms disappeared in 59% of the employees after smoking was banned in their workplace. It not just protected the non-smokers from passive smoking, but reduced the spread of smoking and the quantity of cigarettes smoked per day among the smokers. In Italy every tenth smoker quit smoking within the five initial months, 6.6% smoked less.
The negative economic effect caused by the ban of smoking in restaurants, cafes and bars is often feared but the research show that the ban had no effect or a positive effect on the volume of sales in cafes, restaurants and bars after implementation of the smoking ban. In New York the money spent in bards increased by 8.7% during the first year compared to the previous year, the number of employees in this sector increased. In Ireland the volume of sales reduced by 4.4 % during the first year of the ban (2004), but that drop resulted not from the smoking ban: sales dropped as a result of rising prices since 2001, changing lifestyle, demographic factors. In Norway the number of customers of cafes, restaurants and bars remained the same.
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M09.04.06 Test zur Selbsteinschätzung
Listen sie aufgrund der vorgenannten Informationen die chemischen Risikofaktoren auf, denen Beschäftigte im Hotel- und Restaurantsektor ausgesetzt sind.
Versuchen sie die Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu benennen.
Füllen sie das nachstehende Formblatt aus. Sie können ihr Wissen überprüfen D11.
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