Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben? Zu Debatten und Möglichkeiten der Veränderung des gesellschaftlichen Verhältnisses von Arbeit und Leben

Damit wir als Menschen überleben können, müssen wir Zeit aufbringen: Zum Beispiel um zu essen, zu schlafen oder unsere Wäsche zu waschen, um (mehr oder weniger) lebensnotwendige Güter zu produzieren, um Dienstleistungen anzubieten oder in Anspruch zu nehmen oder um Freundschaften und Beziehungen zu führen. Was davon verstehen wir aber als „Arbeit“, was als „Freizeit“ und wieviel Zeit nimmt was davon in Anspruch? Und was wäre eigentlich ein gutes Verhältnis von Arbeit und Leben?
In diesem Seminar schauen wir uns dazu neben dem Ist-Zustand verschiedene alternative Konzepte an, wie die „30-Stunden-Woche“, das „Bedingungslose Grundeinkommen“ oder auch das „buen vivir“ aus Südamerika und diskutieren Möglichkeiten der Veränderung. Auch eine kritische Betrachtung der modernen Versprechung von weniger Arbeit durch Automatisierung und Robotisierung wird Bestandteil unserer Auseinandersetzung sein.

VA-Nr. 200.022
Anmeldefrist: 19.09.2022
vom: 21.11.2022 10:00
bis: 25.11.2022 14:00
Kosten: 270 Euro EZ / 210 Euro DZ (nur bei Doppelbelegung)
Ermäßigung: Gewerkschaftsmitglieder*innen: 260 / 200 Euro / Erwerbslose: 160 / 90 Euro
Teilnehmerzahl: 12
Veranstaltungsort: Bad Zwischenahn Bildungs- und Freizeitstätte der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen
Referent*innen: Henning Böhm