Mobiles Arbeiten Gestaltung und Regelung mobiler Arbeit

Viele Beschäftigte wollen die Spielräume, die mobile Arbeit sowohl im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Selbstorganisation als auch im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eröffnet, nicht mehr missen. Zugleich sind mit mobiler Arbeit auch neue Anforderungen an die zeitliche und räumliche Flexibilität verbunden, was erhöhte Verfügbarkeit, kurzfristige Reisen oder auch Arbeit ohne Ende bedeuten und damit neue Gefährdungen und Belastungen mit sich bringen kann. In Fällen von mobiler Arbeit sind Betriebsräte gefordert, durch Betriebsvereinbarungen die Bedingungen klar und verständlich zu regeln, damit die erhoffte Arbeitssouveränität für die Beschäftigten nicht zur schleichenden Arbeitszeitentgrenzung wird und in die soziale Isolation führt.

Nutzen für die Praxis

Kenntnisse der rechtlichen Einordnung mobiler Arbeitsformen 
Kernpunkte betrieblicher Vereinbarungen

Schwerpunkt

Arbeitsrechtliche und Versicherungsrechtliche Rahmenbedingungen
Begriffsklärung zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten 
Der Arbeitsplatz: (K) ein Ortsbegriff?
Anforderungen an die Dokumentation der Arbeitszeiten gem. EuGH/ BAG
Mitbestimmung bei der Gestaltung und Regelung mobiler Arbeit 
Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zu mobilem Arbeiten 
Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zur Erreichbarkeit von Beschäftigten außerhalb regulärer Arbeitszeiten 
Ausgewählte Rechtsprechung zum Thema
Betriebliche Beispiele und aktuelle Rechtsprechung werden die Thematik ergänzen

VA-Nr. 301.002
Anmeldefrist: 14.12.2022
vom: 12.01.2023 09:00
bis: 12.01.2023 16:00
Kosten: 225,-€ VA-Gebühr zzgl. ca. 110,-€ TP* zzgl. MWST.
Ermäßigung:
Teilnehmerzahl: 14
Veranstaltungsort: DGB Haus Bremen
Referent*innen: Günter Brauner