Auf dem rechten Auge blind? Über die Polizei, den Verfassungsschutz und rechtsterroristische Aktivitäten

Der Rechtsterrorismus breitet sich in Deutschland weiter aus, die sogenannte Nordkreuz-Gruppe legt Todeslisten politischer Gegner_innen an. Polizei und Verfassungsschutz sollen uns eigentlich vor solchen Entwicklungen und Taten schützen und „Recht und Ordnung durchsetzen“. Doch rechte Einstellungen sind auch bei ihnen verbreitet, manche Beamt_innen begehen rassistische Straftaten, sind Teil der oben genannten Gruppen oder pflegen enge Kontakte zu Neonazis. Zu erwähnen ist auch die bis heute im Dunkeln liegende Rolle des Verfassungsschutzes im Kontext der NSU-Morde.
Im Seminar werden wir einige der in den letzten Jahren bekannt gewordenen rechten Netzwerke und Vorfälle vertiefend in den Blick nehmen. Wir fragen, ob die Zunahme des Rechtsterrorismus auch auf strukturelle Probleme der Sicherheitsbehörden verweisen könnte? Thematisieren werden wir darüber hinaus, welche politischen und bürgerrechtlichen Lösungsansätze diskutiert werden und wie wir diese bewerten.

VA-Nr. 000.020
Anmeldefrist: 02.11.2020
vom: 07.12.2020 10:00
bis: 11.12.2020 14:00
Kosten: 185,--
Ermäßigung: Gewerkschaftsmitglieder 170,--; Erwerbslose 85,--
Teilnehmerzahl: 14
Veranstaltungsort: Bad Zwischenahn Bildungs- und Freizeitstätte der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen
Referent*innen: Walter Gröh

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