Sensibilisierung für Vielfalt im Freiwilligenengagement
Viele Menschen, die sich ehrenamtlich im Bereich der Arbeit mit Kindern und Familien engagieren, sind mit den Themen Armut und Rassismus konfrontiert: Familien stehen häufig unter großem (auch finanziellen) Druck und Erfahrungen von Benachteiligung oder Ausgrenzung prägen manche Begegnungen stärker, als es auf den ersten Blick sichtbar ist. Für uns als Ehrenamtliche bedeutet das, sensibel zu bleiben, aufmerksam zuzuhören und auch uns selbst und unsere eigenen Vorannahmen zu hinterfragen, um Menschen wirklich gerecht zu werden.
Wir wollen uns in dem Seminar gemeinsam mit folgenden Fragen beschäftigen:
· Wie können alltägliche Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden - wo entstehen Missverständnisse? An welchen Stellen fühlen wir uns unsicher? Wo grenzen wir vielleicht unabsichtlich Menschen aus? Wo überschreiten wir persönliche Grenzen, ohne dass es uns bewusst ist?
· Wie formen kulturelle und individuelle Prägungen - etwa bei Themen wie Kindererziehung oder Preisverhandlungen - unser Verständnis?
· Wo liegen meine eigenen Grenzen und wie gehe ich damit um, wenn diese nicht eingehalten werden?
· Und wie können wir durch Aufmerksamkeit, Reflektion und Perspektivwechsel ein Umfeld schaffen, in dem sich Menschen wirklich willkommen fühlen?
Der Tag bietet Raum für eigene Fragen aus der ehrenamtlichen Arbeit und unterstützt dabei, das eigene Handeln bewusster, sensibler und inklusiver zu gestalten.
VA-Nr. 600.029
Anmeldefrist: 28.08.2026
vom: 04.09.2026 09:30
bis: 04.09.2026 15:00
Kosten: 50,00 €
Ermäßigung:
Teilnehmerzahl: 20
Veranstaltungsort: Seminarort noch offen
Referent*innen:
Aretta Mbaruk
Bei Interesse an diesem Seminar nehmen sie bitte mit uns Kontakt auf.