Ein Leben ohne Kunst ist möglich, aber sinnlos / Über das Verhältnis von Kunst, Politik und Gesellschaft

 Kunst ist heute ein fast selbstverständlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Alltags. Was Kunst ist, was sie darf, welchen Nutzen eine Gesellschaft aus ihr zieht und wie viel Kunst sich eine Gesellschaft leisten will, sorgt bei aller Selbstverständlichkeit auch heute immer wieder für heftigste Kontroversen. Dies geschieht und geschah besonders immer dann, wenn Kunst liebgewonnene Wahrnehmungsmuster, gesellschaftliche Ideale und politische Konzepte ihrer Zeit herausfordert. Unsere Gegenwart, unsere Geschichte ist auch die der Kunst, ihr Ringen um Autonomie, ihr Widerstand gegen Ideologie und gesellschaftlichen Mainstream, aber auch die Geschichte unzähliger Versuche ihrer politischen In-Dienstnahme. Am Beispiel ausgewählter Kunstwerke zeichnet das Seminar die vielfältigen Verflechtungen zwischen Kunst-Politik und Gesellschaft nach. Das Seminar findet statt in Kooperation mit der Weserburg Museum für moderne Kunst.

VA-Nr. 100.005
Anmeldefrist: 01.03.2021
vom: 15.03.2021 09:00
bis: 19.03.2021 16:00
Kosten: Gebühr auf Anfrage
Ermäßigung:
Teilnehmerzahl: 10
Veranstaltungsort:
Referent*innen: Detlef Stein Manfred Weule

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