Die Flüchtlingskrise 2015 und warum sie sich gerade wiederholt

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer die relevanten Geschehnisse der Flüchtlingskrise von 2015 kennen. Darüber hinaus analysieren wir, wie es dazu kam, wer die wichtigen Akteure waren und welche Konsequenzen die Krise für Deutschland und Europa hatte. 

Besonderes Augenmerk gilt hierbei Regierungshandeln, Kommunikation und internationalen Lösungsansätzen. Dieser Betrachtung liegt eine kurze Einführung in die relevanten Rechtsgrundlagen (EU und BRD) zugrunde. Nachdem Kenntnisse und Verständnis der Ereignisse von 2015 vermittelt wurden, widmet sich das Seminar der Gegenwart. Im Jahr 2024 haben die Ereignisse von 2015 erhebliche Auswirkungen, welche erkannt, besprochen, kategorisiert und verstanden werden sollen. Die Konsequenzen reichen von großen Belastungen der innereuropäischen zwischenstaatlichen Beziehungen zu Regierungswechseln, signifikanten Kosten und Implikationen für die internationale sowie nationale Sicherheit. Es gibt kaum Politikfelder, welche nicht direkt oder indirekt betroffen sind. Hier wird das Seminar eine Reihe dieser Politikfelder betrachten, um die Auswirkungen der Flüchtlingskrise 2015 deutlich und verständlich zu machen. Schlussendlich wird der Blick auf die aktuelle Situation in der Flüchtlingspolitik geworfen. Veränderungen, Konfliktlinien und Entwicklungen werden aufgezeigt und besprochen. Es folgen ein Ausblick in Szenarien und das Fazit

Die Teilnehmer sollen einen Überblick über Flüchtlingspolitik, politische Problemlösungsstrategien, politische Akteure und bisherige Geschehnisse gewinnen, um ihr Verständnis bezüglich politischer Prozesse und politischen Problemlösens weiterzuentwickeln.

VA-Nr. 400.013
Anmeldefrist: 19.07.2024
vom: 19.08.2024 10:00
bis: 23.08.2024 14:30
Kosten: 300,00
Ermäßigung: Gewerkschaftsmitglieder 290,00 € im EZ, Transferempfänger 150,00 € im EZ
Teilnehmerzahl: 6 - 20
Veranstaltungsort: Bad Zwischenahn Bildungs- und Freizeitstätte der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen
Referent*innen: Kolowski, Christian